Der Juni 2025 war ein Monat, der die Finanzmärkte erneut vor Herausforderungen stellte, aber auch Chancen bot. Die Aktienmärkte zeigten eine gemischte Entwicklung: Während einige Technologie- und Gesundheitswerte von positiven Quartalszahlen profitierten, belasteten Unsicherheiten im globalen Handel und geopolitische Spannungen die Stimmung. Insgesamt blieb der DAX stabil, während die US-Indizes leichte Gewinne verzeichneten, wobei Investoren hier immer noch eine vorsichtige Haltung einnehmen.
Die Zinsen blieben im Juni auf einem moderaten Niveau, was die Kreditaufnahme für Unternehmen und Verbraucher weiterhin begünstigte. Die Zentralbanken signalisierten jedoch, dass eine mögliche Zinssenkung in den kommenden Monaten nicht automatisch gegeben sei, um die Wirtschaft zu weiter zu stärken. Diese Entwicklung führte zu einer erhöhten Volatilität an den Anleihemärkten, da Investoren auf die nächsten geldpolitischen Entscheidungen warteten.
Die Inflation zeigte sich im Juni kaum verändert und blieb daher auf einem leicht erhöhten Niveau. Die Energiepreise, insbesondere für Öl und Gas, stiegen leicht, was auf den anhaltenden Nahostkonflikt zwischen Israel und Iran zurückzuführen ist. Dennoch belasteten weiterhin Lieferkettenprobleme und erhöhte Rohstoffkosten die Produktionskosten in verschiedenen Branchen. Die Rohstoffmärkte waren insgesamt volatil, wobei Metalle wie Kupfer und Nickel aufgrund von Angebotsengpässen und geopolitischen Spannungen weiterhin gefragt waren.
Insgesamt spiegelte der Juni 2025 eine Phase der Anpassung wider: Die Märkte reagieren auf eine Mischung aus makroökonomischen Signalen, geopolitischen Unsicherheiten und den Erwartungen an die zukünftige Geldpolitik. Anleger sollten weiterhin wachsam sein und die Entwicklungen in den Bereichen Zinsen, Inflation und Rohstoffe genau beobachten, um ihre Strategien entsprechend anzupassen.
Die regelbasierte Anlagestrategie des GVS Golden Opportunities löste keine Transaktionen im Juni aus. Zum Monatsende sah die Allokation des GVS Golden Opportunities wie folgt aus: 53 % Aktien, 29 % Gold, 11 % Anleihen und 7 % Liquidität.
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